Rumpftruppe der HSG Meißenheim/Nonnenweier war ohne Chance

In der Handball-Landesliga kassierten die Frauen der HSG eine 10:38-Klatsche beim BSV Sinzheim.

Ohne Chance war die Rumpftruppe der Landesliga-Handballerinnen der HSG Meißenheim/Nonnenweier am Samstag beim 10:38 (4:20) in Sinzheim. ,,Man erlebt als Trainer zum Glück nicht allzu viele Spiele dieser Sorte. Aber deshalb brauche ich sie trotzdem nicht“, meinte HSG-Trainer Jochen Baumann knapp.
Die Auswärtsfahrt trat er mit einer vor allem krankheitsbedingt gebeutelten Truppe an. ,,Die Ausgangslage hatte sich während der Woche bereits abgezeichnet. Es war fast klar, dass wir in einen bitteren Apfel würden beißen müssen. Das hat sich bestätigt“, sagte Baumann.

Mit Situation überfordert

Die Verantwortung lastete so auf den Schultern ganz junger Aktiver, die mit dieser Situation überfordert waren. ,,Sinzheim ist mit recht wenig Aufwand zu einfachen Treffern gekommen“, nannte Baumann einen zweiten Aspekt der hohen Niederlage. Über 1:11 (15.) und 2:16 (24.) war schnell klar, in welche Richtung das Geschehen verlaufen würde. An Aufbäumen war kaum zu denken, 16 Treffer betrug der Abstand zwischen den Mannschaften bereits zur Pause.

Ein ähnlich eindeutiges Bild zeichneten die zweiten 30 Minuten. Sinzheim konnte nach Belieben wechseln ohne qualitativ einzubrechen. 6:23 (35.), 9:34 (56.) und schließlich 10:38 lauteten aus Gästesicht die bitteren Zwischenschritte.

Sonntag in Gengenbach

Am Sonntag wartet die Auswärtspartie beim direkten Kontrahenten Gengenbach, ,,dort müssen andere Grundvoraussetzungen zum Tragen kommen“, ist dem HSG-Coach bewusst.

BSV Sinzheim – HSG Meißenheim/Nonnenweier 38:10 (20:4)
Meißenheim/Nonnenweier: Frenk (n.e.), Schröder; E. Kern 1/1, Bader 6/2, L. Luick, J. Fischer 1, Jäger, S. Luick, L. Fischer, Zimmer, Knab, Klammer.

Bericht: Thorsten Mühl (www.handball.bo.de)

Bild: Michael Wendling (www.handball-media.de)