30:35-Heimniederlage des Handball-Landesligisten gegen den Abstiegskandidaten SG Waldkirch/Denzlingen.
Handball-Landesligist HTV Meißenheim II besiegte sich am Samstag beim 30:35 (13:16) gegen die SG Waldkirch/Denzlingen auch selbst. In den ersten rund 20 Minuten waren die Gastgeber bis zum 12:10 (21.) so im Spiel, wie sie sich das im Vorfeld vorgestellt hatten. Dann riss der Faden ab, weil die Abschlussquote zwischendurch in den Keller fiel. „In der folgenden Viertelstunde haben wir alleine vom Kreis fünf und von Außen sechs klare Chancen verworfen. Andererseits war ganz klar zu merken, dass es für Waldkirch/Denzlingen in Sachen Abstiegskampf noch um etwas ging. Und so hat sich das Spiel leider gedreht“, erzählte HTV-Trainer Lars Kienzler. Über 12:14 (26.) ergab sich ein Rückstand von drei Treffern zur Pause.
Auch der Beginn der zweiten Halbzeit schloss nahtlos an den Ausgang des ersten an. Während die Elztäler immer konsequenter auf eine frühe Entscheidung drängten, fand Meißenheim II zunächst keinen Ansatz, sich aus der Negativspirale im Abschluss zu befreien. Nach dem 18:22 (40.) und dem 22:27 (48.) schien die Begegnung entglitten. Doch man schaffte es immerhin, wieder bis auf zwei Treffer heranzukommen. „Dann haben wir zweimal die Chance zum Gegenstoß, produzieren allerdings beide Male einen technischen Fehler. Das wäre die Gelegenheit gewesen, um dem Spiel noch eine Wende zu geben“, bedauerte Kienzler.
Stattdessen zog die SG Waldkirch/Denzlingen wiederum zum 27:31 sechs Minuten vor Schluss an, ehe es auf ein 30:35 hinauslief. „Wir waren ein Stück weit gefangen in unserem Negativlauf, aber wie schon öfter in den vergangenen Wochen war der Gegner bei aller Entschlossenheit nicht deutlich besser. Wir bekommen diesen Bock derzeit leider nicht umgestoßen“, bedauerte Kienzler.
Meißenheim II – Waldkirch/Denzlingen 30:35 (13:16)
Bericht: www.bo.de
