Bekanntentreffen am Samstag beim HTV Meißenheim

Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga Baden-Württemberg, Staffel 1 erwartet Ex-Trainer Jürgen Brandstaeter mit der SG Kenzingen/Herbolzheim.

Mit alten Bekannten bekommt es Handball-Oberligist HTV Meißenheim (2. Platz/28:10 Punkte) am Samstag um 20 Uhr in der heimischen Arena zu tun. Mit der SG Kenzingen/Herbolzheim (6./21:19), betreut vom langjährigen HTV-Coach Jürgen Brandstaeter, „haben wir uns gerade zuletzt heiß umkämpfte Duelle geliefert“, erklärt Coach Christoph Baumann. Er geht von „einer knackigen Aufgabe“ aus, da sich beide Mannschaften gut kennen.

Taktische Extravaganzen oder komplett neue Details dürften zwar möglich sein, aber vom Überraschungseffekt eher gering ausfallen. „Die Offensivreihen beider Mannschaften nehmen sich qualitativ nicht allzu viel. Oliver Bührer, Marius Schmieder, Patrick Hoch – das sind bekannte Namen, auf die die SG aus dem Breisgau bauen kann. Gerade die erste Sechs ist brutal stark, vielleicht haben wir im Vergleich dazu alles in allem etwas mehr Möglichkeiten über eine breitere Bank“, hofft Baumann. Kleinigkeiten könnten, auch angesichts der Verläufe der jüngsten drei Vergleiche beider Teams, wieder den Ausschlag geben. „Themen wie die Bank, Torhüterleistung oder situative Entscheidungen – all das kann neben der Tagesform entscheidend sein“, skizziert der HTV-Trainer.

Der eigene Anspruch sei, die nach jüngst zwei Niederlagen etwas ins Stocken geratene SG Kenzingen/Herbolzheim zu Hause zu besiegen: „Wir wissen, was zu tun ist“, so Baumann. Kadertechnisch sollten die Voraussetzungen recht gut aussehen.

Derweil hat sich in der Tabelle der Vorsprung des HTV Meißenheim auf den Dritten auf sieben Punkte vergrößert, weil Weilstetten wegen des unerlaubten Einsatzes von Personal vier Punkte am „grünen Tisch“ Punkte abgezogen worden sind. Auch Kenzingen/Herbolzheim hat zwei Punkte verloren (gegen Schutterwald), aber auch zwei Punkte (gegen Weilstetten) bekommen.

Bericht: www.bo.de