Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga Baden-Württemberg, Staffel 1 hält mit 39:36 den Tabellendrittletzten SG H2Ku Herrenberg auf Distanz. Heimspiel gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim am Samstag.
Gegen die SG H2Ku Herrenberg erlebte der HTV Meißenheim am Samstagabend in der heimischen Arena exakt das, was im Vorfeld zu erwarten gewesen ist. „Es war das harte Stück Arbeit gegen einen körperlich wenig zimperlichen Kontrahenten. In dieser Liga bedarf es Einsatzes wie heute, um Spiele zu gewinnen“, brachte es HTV-Trainer Christoph Baumann nach dem 39:36 (17:14)-Erfolg des Tabellenzweiten der Handball-Oberliga, Staffel gegen den Tabellendrittletzten auf den Punkt.
Der Riedverein startete konzentriert, druckvoll und hungrig ins Heimspiel. Nach zehn Minuten führte der HTV mit 8:3, wobei die akut abstiegsgefährdeten Gäste zu dem Zeitpunkt noch nicht so wirkten, als würden sie allzu aktiv an der Begegnung teilnehmen. Das änderte sich prompt, denn in den kommenden fünf Minuten wurde der Ausgleich hergestellt. „Wir haben offensiv ein paar falsche Entscheidungen getroffen. So war Herrenberg schnell wieder auf Augenhöhe“, ordnete Baumann den Zwischenstand ein.
Die Hausherren reagierten allerdings umgehend auf die kurze Schwächephase und erarbeiteten sich mit viel Tempo eine neuerliche Führung. Über das 16:12 (27.) betrug der Pausenstand beim 17:14 weiter drei Treffer.
Südbadisches Derby
Die zweiten 30 Minuten spiegelten einen zumeist konstanten Verlauf wider. Über 25:21 (38.) schritten die Gastgeber weiter bis zum 31:27 (46.) und 36:31 nach 54 Minuten. „Herrenberg hatte zum Ende hin einige Torhüterparaden, aber wir konnten unsere Führung durchbringen. Alles in allem war der Sieg erkämpft, aber verdient für uns“, stellte Baumann vor dem Heimspiel am Samstag (20 Uhr) gegen den südbadischen Rivalen SG Kenzingen/Herbolzheim heraus.
HTV Meißenheim – SG H2Ku Herrenberg 39:36 (17:14)
Bericht: www.bo.de
