Der Zweite der Handball-Oberliga ist am Samstag gegen Schlusslicht TSV Altensteig in eigener Halle klar in der Favoritenrolle.
Nach den Niederlagen in den jüngsten beiden schweren Auswärtsbegegnungen in Schmiden und Weilstetten kann Handball-Oberligist HTV Meißenheim (2. Platz/24:10 Punkte) am Samstag (18 Uhr) wieder in heimischer Arena antreten. Zu Gast im Ried ist dann Schlusslicht TSV Altensteig (10:26 Punkte), der Auftrag an die Gastgeber lautet: „Alles auf Sieg.“
Meißenheims Trainer Christoph Baumann weist in seiner Betrachtung des Gegners darauf hin, dass dieser selten völlig chancenlos in den Begegnungen sei. „Sie verlieren mit im Schnitt zwei bis fünf Treffer, werden also alles andere als aus den Hallen geschossen. Gerade ihre erste Sechs ist beachtenswert, zumal sie zwei, drei richtig gute Spieler in ihren Reihen haben“, skizziert Baumann. Zu nennen wären in diesem Zusammenhang Tim Schweizer oder Tomislav Sudaric. Vor diesem Hintergrund stuft der HTV-Coach den Kontrahenten, ungeachtet aller tabellarischen Platzierungen, als „generell unangenehmen Gegner, der robust in seine Spiele geht und vielleicht das Problem hat, dass nach den ersten Sechs nicht mehr so viel Gleichwertiges von der Bank folgt“ ein.
Im Hinspiel war der Riedverein mit fünf Treffern auswärts siegreich. „Seinerzeit war es aber auch nicht so, dass wir einfach mal so über Altensteig hinwegmarschiert wären“, ergänzt Baumann. Einen potenziellen Trumpf macht er für die Seinen aus: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren erarbeitet, nicht mehr so stark von den Leistungen Einzelner abhängig zu sein. Vielmehr können wir situativ auf Entwicklungen in den Spielen reagieren, personell nachlegen, ohne dass sich in den meisten Fällen ein Bruch im Spiel auftut“, zeigt Baumann auf. Die Kaderbreite soll auch am Samstag zum Vorteil werden. Trotz des einen oder anderen Ausfalls könnten die Lücken über Akteure der Reserve ausgeglichen werden.
Bericht: www.bo.de
