Gastspiel des Handball-Oberligist bei der HSG Konstanz II. Neues Trainerduo auf der Bank der Gastgeber.
Eine Serie von schweren Begegnungen beginnt Handball-Oberligist HTV Meißenheim (2. Platz/20:6 Punkte) am Samstag (17.30 Uhr) bei der HSG Konstanz II (6./14:12). Dabei gehen die Gäste aus dem Ried nicht nur auf die Jagd nach zwei Punkten. Je nachdem wie Primus TSV Schmiden gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim abschneidet, könnte sogar die Tabellenführung winken. Darüber geredet wird beim HTV nicht, zumindest nicht öffentlich. Doch jeder weiß um die Bedeutung der nächsten Spiele.
Das Hinspiel verlor Meißenheim, „seither ist aber auch viel geschehen. Unter anderem haben wir uns als Mannschaft deutlich weiterentwickelt“, merkt HTV-Trainer Christoph Baumann an. Auf der anderen Seite verlor die HSG Konstanz II nach starkem Saisonstart zwischendurch den Boden unter den Füßen. „Ursache waren vor allem nachhaltige Verletzungsprobleme in der ersten wie auch der zweiten Mannschaft. Konstanz steht nach wie vor recht gut da“, so Baumann.
Die beiden besten Konstanzer Torschützen beim 37:28-Hinspielsieg in Meißenheim, Sven Iberl und Tim Enninghorst (zusammen 18 Treffer), stehen nun aber im Kader der Drittliga-Mannschaft. Und nach dem Ausscheiden von Trainer Benjamin Schweda trägt nun Claudio Kupferschmid zusammen mit Jonas Hadlich die Verantwortung an der Seitenlinie.
Auf Gästeseite liegt der klare Fokus vor dem Rückspiel auf der eigenen Leistung. „Damit sind wir in den vergangenen Monaten gut gefahren. Ich gehe wie schon beim ersten Vergleich der Saison von einem temporeichen, intensiven Spiel aus, wobei es schwierig einzuschätzen ist, in welcher Ausgangslage sich der Gegner aktuell tatsächlich befindet“, legt Meißenheims Coach dar. Im HTV-Kader wird, auch in Abstimmung mit der Reserve, die eine oder andere Lücke entstehen.
