31:29-Sieg des Handball-Landesligisten bei den Löwen Heitersheim. Trainer Lars Kienzler „eingeschneit“.
Die unangenehme Aufgabe bei den Handball-Löwen Heitersheim konnte die Reserve des HTV Meißenheim trotz geltenden Haftmittel-Verbots am Samstag erfolgreich gestalten. Für Trainer Lars Kienzler, dem das Schneechaos die Anreise nicht möglich machte, sprang diesmal Christoph Baumann, Trainer des HTV I, beim 31:29 (16:15) auf der Bank ein.
Die Gäste kamen recht gut ins Spiel, bewahrten eine kleine Führung, die die „Löwen“ beim 9:9 in Minute 18 wieder ausglichen. Am grundsätzlichen Bild änderte das nichts, denn der Riedverein konnte sich wiederum zum 10:13 absetzen und bewahrte eine erst zum Ende des ersten Abschnitts schmelzende Führung. „Wir haben zu einfache Gegentreffer über Gegenstöße kassiert. Hinzu kamen einige technische Fehler zu viel“, beobachtete Baumann. Insgesamt war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, dass sie nach der Wettkampfpause wieder den Anschluss an die spielerische Linie suchten.
Aus der Kabine kamen die Gäste erneut als stärkere Vertretung zurück. Dank einer konstanten Serie, zu der beispielsweise Thorsten Fink und Louis Nickert beitrugen, setzte sich der Riedverein bis zum 20:24 (45.) ab. Doch nach einer Auszeit mobilisierten sich die Heitersheimer nochmals, verwandelten den Rückstand durch konsequentes Gegenstoß-Spiel zum 25:25 (50.). „Der Kopf war in diesen Minuten nicht ganz so da“, brachte es Baumann auf den Punkt. Zwei Siebenmeter-Treffer von Colin Bedard brachten dem HTV die Führung zurück, doch die Spannung blieb bis zum 29:29 (57.) auf dem Siedepunkt. „Wichtig war, dass die Körpersprache immer auf Sieg ausgerichtet blieb, die Köpfe nicht runtergingen“, lobte Baumann. Fink und Robin Karner stellten den Sieg letztlich sicher.
Bericht: www.bo.de
