HTV Meißenheim II: Auf den Kopf kommt es an

Der Handball-Landesligist muss am Samstag ohne Haftmittel bei den Handball-Löwen Heitersheim antreten.

Bis in den Februar hinein wird Handball-Landesligist HTV Meißenheim II (3. Platz/14:8 Punkte) lediglich zweimal im Einsatz sein. Beide Male auswärts in Hallen mit Haftmittel-Verbot. „Der Spielplan ist nicht unser Freund. Aber wir haben bisher nicht gejammert. Und das fangen wir auch jetzt gar nicht erst an“, sagt Gästetrainer Lars Kienzler vor der Begegnung am Samstag (19.30 Uhr) bei den Handball-Löwen Heitersheim (11./6:16).
„Beide wissen nicht, wo sie nach der Spielpause exakt stehen. Die Voraussetzungen sind genau gleich – das kann gleichsam von Vor- wie auch Nachteil sein“, zählt Kienzler auf. Völlig aus den Gedanken lässt sich das Thema Haftmittel-Verbot nicht bringen. „Viel kommt in diesem Spiel auf den Kopf an“, ist der HTV-Coach überzeugt.
Das Hinspiel endete 27:27, sodass die Gäste sich gerne steigern wollen. „Heitersheim wird neben dem Heimaspekt wieder auf seine sehr kompakt-defensive 5:1-Abwehr setzen, über die sie auf recht unorthodoxe Weise versuchen, ins Tempospiel zu kommen“, kann sich Kienzler gut vorstellen. Andererseits werde der Gast darauf setzen, über die Abwehrstärke zu kommen. Da Abschlüsse aus dem Rückraum angesichts fehlenden Haftmittels Probleme mit sich bringen, seien Beweglichkeit und Wege durch die Defensive erforderlich, „denn sich im stehenden Angriff aufzureiben, sollte nicht der Ansatz sein“, so Kienzler. Personell gibt es einige Möglichkeiten.

Bericht: www.bo.de