33:24-Sieg des Handball-Landesligisten bei der SG Waldkirch/Denzlingen.
Handball-Landesligist HTV Meißenheim ließ am Samstag bei Schlusslicht SG Waldkirch/Denzlingen nie Zweifel am 33:24 (15:13)-Erfolg aufkommen. Gerade in den zweiten 30 Minuten spielte die Mannschaft von Trainer Lars Kienzler nochmals groß auf.
Schon in der ersten Hälfte agierte die Reserve überlegen, „aber nach den ersten Minuten haben wir dann geglaubt, dass es jetzt wohl von alleine klappen würde“, räumte Kienzler ein. In der Abwehr wurde das Spiel „mehr oder weniger fast eingestellt, das Rückzugsverhalten hat mir in dieser Phase gar nicht gefallen“, so der Coach. Seine Mannschaft konnte dennoch die Führung aufrechthalten, nach dem 5:8 (16.) und dem 8:12 (23.) war indes klar, dass die Elztäler sich noch nicht aufgegeben hatten. „Wir haben sie im Grunde durch unsere Nachlässigkeiten ins Spiel zurückgeholt“, kritisierte Kienzler. So betrug der Abstand zur Pause nur mehr zwei Treffer.
Aufgerüttelt nach einer Kabinenansprache, packte der Gast wieder entschlossener zu, schloss im Angriff konsequenter ab. Binnen kürzester Zeit stieg die Führung wieder auf 21:16 (37.) und 28:17 (43.) – die Vorentscheidung. Kienzler wechselte, da er angesichts von nur vier Rückraum-Kräften mit deren Energie haushalten wollte. In der Abwehr war Linus Haffner als Mittelblock-Element ein effektiver Wellenbrecher gegen die Angriffsversuche des Gegners.
Mit 14:8 Punkten „stehen wir tabellarisch ausgesprochen gut da und können nach der Pause auf einer guten Basis agieren“, fand Kienzler.
Waldkirch/Denzlingen – Meißenheim II 24:33 (13:15)
Bericht: www.bo.de
