Der Handball-Oberligist aus dem Ried blieb fünfmal in Folge unbesiegt und fährt deshalb zuversichtlich am Samstag zur SG Kenzingen/Herbolzheim.
Alte Bekannte treffen in der Herbolzheimer Breisgauhalle am Samstag (20 Uhr) aufeinander. Gastgeber SG Kenzingen/Herbolzheim (3. Platz/11:7 Punkte), betreut von Meißenheims einstigem Coach Jürgen Brandstaeter, empfängt den HTV Meißenheim (5./10:6).
Die Abstände zwischen beiden Kontrahenten sind minimal, beide Mannschaften weisen einige Gemeinsamkeiten auf. „Die SG ist seit Jahren eingespielt, kann in der Abwehr variantenreich und körperlich zu Werke gehen. Über die enorme offensive Qualität braucht man angesichts von Spielern wie Oliver Bührer, Marius Schmieder oder Patrick Hoch, um nur drei Beispiele zu nennen, nicht viele Worte verlieren. Sie spielen ihr Ding, bleiben in engen Situationen ruhig und vertrauen ihrer Qualität“, beschreibt HTV-Trainer Christoph Baumann den Gegner.
Beide Mannschaften duellierten sich vergangene Saison zweimal intensiv, wobei jeweils der Riedverein knapp die Oberhand behielt. „Ähnlich intensive Vergleiche kann ich mir auch dieses Mal gut vorstellen. Man kennt sich, so viele Geheimnisse gibt es da nicht. Aus unserer Sicht und eigener Erfahrung steht fest, dass die SG ein ordentliches Brett bedeutet“, merkt Baumann an.
Doch die Gäste konnten zuletzt ebenfalls konstant Ergebnisse liefern. Fünfmal blieb der HTV Meißenheim nacheinander unbesiegt, ist ebenfalls in den vergangenen drei Jahren zunehmend gewachsen und übersteht auch hitzige Begegnungen wie jüngst bei der SG H2Ku Herrenberg erfolgreich. „Auch wir sind ruhig geblieben, haben qualitativ starke Spieler. Hier lässt sich durchaus ein Vergleich zu Kenzingen/Herbolzheim ziehen, auch wenn jeder seinen eigenen Stil spielt“, ordnet der HTV-Coach ein.
Bericht: www.handball.bo.de
