Der Handball-Oberligist aus dem Ried ist seit vier Spielen unbesiegt.
Nach zuletzt vier unbesiegten Begegnungen in Folge gewinnt Handball-Oberligist HTV Meißenheim (5. Platz/8:6 Punkte) allmählich weiter an Stabilität. Am Samstag (17.45 Uhr) steht die nächste Auswärtsfahrt bevor, die zur SG H2Ku Herrenberg 9./7:9) führt. HTV-Trainer Christoph Baumann ordnet den Kontrahenten aus dem breiten Tabellenmittelfeld als „ebenso unbekannte wie unangenehme Auswärtsaufgabe“ ein. „Zuletzt hat Herrenberg gezeigt, dass sie wieder bessere Ergebnisse erzielen können. Wir gehen von einer ausgeglichen besetzten Mannschaft ohne die ganz überragenden Einzelkönner aus, die dafür im Kollektiv stark ist“, skizziert der HTV-Coach.
Auch Meißenheim lässt sich längst nicht mehr nur als „HTV Velz“ betrachten, wie auch Baumann zur Frage nach der Entwicklung in den vergangenen Jahren ausführt. „Es war vergangene Woche in Altensteig deutlich zu sehen, dass wir von jeder Rückraum-Position und vom Kreis aus torgefährlich agieren können. Das macht es für den Gegner dann auch immer schwieriger, wirksam verteidigen zu können. Diese Breite des Kaders ist auf Oberliga-Niveau unerlässlich, um eine gute Rolle spielen zu können“, so Baumann.
Die Gäste fahren durchaus optimistisch nach Herrenberg. „Wenn es gelingt, viel von dem, was in den vergangenen Partien funktionierte, zu bestätigen, hat es jeder Gegner gegen uns schwer“, ist Christoph Baumann überzeugt.
Der Kader wird ähnlich aussehen wie vergangene Woche, Torwart Steffen Bader wird dieses Mal indes nicht spielen können.
Bericht: www.handball.bo.de
Bild: Florian Schneider
